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Alle Artikel zum Thema Primärprävention

© Getty Images/Morsa Image

Primärprävention: Score-System zur COVID-19-Risiko-Einschätzung

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Wissenschaftler der Universität Erlangen-Nürnberg und der Ludwigs-Maximilians-Universität München haben ein neues Score-System vorgestellt, berichtet das Deutsche Ärzteblatt.

Service

Jahressteuergesetz 2009: Die Leistungen des Arbeitgebers zur Primärprävention und betrieblichen Gesundheitsförderung sind steuerlich absetzbar

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Die Bundesregierung hat die Primärprävention und die betriebliche Gesundheitsförderung als gesundheitspolitische Aufgabe im Focus. Es soll das Interesse der Arbeitnehmer aber auch der Unternehmer gestärkt werden, dass die Gesundheit und damit die Beschäftigungsfähigkeit erhalten bleiben. Als Anreiz hierfür wurde das Einkommensteuergesetz durch das Jahressteuergesetz 2009 ab 1. Januar 2009 geändert.

Primärprävention beruflicher Hauterkrankungen

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Ziel: Berufsbedingte Hauterkrankungen sind häufig und betreffen oft junge Menschen, die noch am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn stehen. Im Rahmen dieses Projektes sollte eine Maßnahme zur zielgruppenspezifischen Primärprävention entwickelt, bei Auszubildenden in hautgefährdenden Berufen eingesetzt und evaluiert werden. Methode: Es wurde eine einstündige Schulungseinheit zu Hautgefährdung im Beruf und Schutzmöglichkeiten entwickelt. Diese wurde bei drei Ausbildungsjahrgängen (insgesamt 133 Teilnehmer) der Firma Robert Bosch, Ansbach eingesetzt. Zur Evaluierung wurde ein Fragebogen vor und 4 Wochen nach der Schulung von den Teilnehmenden ausgefüllt, der neben Wissensfragen auch Fragen zur tatsächlichen beruflichen Hautbelastung und dem praktisch durchgeführten Hautschutz beinhaltete. Ergebnisse: 120 Fragebögen konnten ausgewertet werden. 44 % der Teilnehmer waren mindestens 2 Stunden täglich mit einer hautbelastenden Tätigkeit beschäftigt. Bei 77 % der Teilnehmer wurde ein Wissenszuwachs 4 Wochen nach der Schulung nachgewiesen, insbesondere zu Hautschutzmaßnahmen und schonender Hautreinigung. Bei über 40 % der Teilnehmer verbesserte sich das Hautschutzverhalten nach der Schulung. Die Unterrichtseinheit wurde von 86% der Teilnehmer mit “sehr gut“ oder “gut“ bewertet, und 90 % hielten eine Schulung zu dieser Thematik während der Ausbildung für wichtig. Schlussfolgerung: Durch die Schulung konnte sowohl ein Wissenszuwachs zu Hautgefährdung im Beruf und Hautschutzmaßnahmen als auch eine praktische Verhaltensänderung erreicht werden. Wir empfehlen, solche Maßnahmen flächendeckend in Betrieben mit hautbelastender Tätigkeit anzuwenden.