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Neueste ASU-Artikel aus der Wissenschaft

Psychologische, soziale und umweltbedingte Einflussfaktoren auf menschliches Risikoverhalten und Resilienz im Kontext zoonotischer Epidemien und Pandemien

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Katharina Immoor – Kurzbeitrag zur Masterabschlussarbeit im Studiengang Umweltwissenschaften (Interdisziplinäres Fernstudium Umweltwissenschaften – infernum) der FernUniversität Hagen

Abb. 1:   Häufigkeit und Schweregrad von Hörverlust, klassifiziert nach der SIOP-Boston-Skala für Ototoxizität bei Teilnehmenden (N = 319), 
stratifiziert nach Risikogruppe (Hoch- oder Standardrisikogruppe basierend auf der Behandlung). Eigene Darstellung
 
 Fig. 1: Frequency and severity of hearing loss, classified according to the SIOP-Boston Ototoxicity Scale, among participants (N = 319), stratified by risk group (high- or standard-risk group based on treatment). Own illustration

Früherkennung von Hörverlust nach einer Krebserkrankung im Kindesalter

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Philippa Jörger – Kurzbeitrag zur Doktorarbeit im Studiengang Gesundheitswissenschaften (Public Health Sciences) am Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern

Eine systematische Übersicht des aktuellen Forschungsstands

Wirksamkeit der Verwendung einer vollständigen ­persönlichen Schutzausrüstung zur Reduzierung der ­SARS-CoV-2-Übertragung bei medizinischem Personal

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Wird das medizinische Personal durch das Tragen einer „vollständigen“ persönlichen Schutzausrüstung (PSA, vollständig meint gleichzeitiges Tragen von Atem-, Augen-, Hand- als auch Körperschutz) vor einer COVID-19-Übertragung wirksam geschützt? Wie ist der aktuelle Forschungsstand zu diesem Thema? Mit dieser systematischen Übersichtsstudie eines Forschungsteams von der Laval-Universität in Quebec, Kanada, liegt nun eine Analyse der relevanten Literatur und Daten der vergangenen Jahre (2019–2024) vor.

Gefährdungsbeurteilung in Europa: Vergleich ­Luxemburgs mit D-A-CH, Belgien und Frankreich1

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Ziel dieses Beitrags ist es, die gesetzlichen und konzeptionellen Ansätze der Gefährdungsbeurteilung in Luxemburg mit ausgewählten euro­päischen Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien und Frankreich) zu vergleichen. Vor dem Hintergrund der ESENER-2024-Erhebung wird untersucht, inwieweit Unterschiede in den berichteten Umsetzungsraten durch unterschiedliche nationale Umsetzungslogiken erklärbar sind.

Neueste ASU-Artikel aus der Praxis

Abb. 1:    Unzureichendes Rettungs- und Krankentransport­system

Berufliche Auslandsreisen

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Berufliche Auslandsreisen können besondere Gefährdungen darstellen. Diese Gefährdungen müssen beurteilt werden, aus somatischer, infektiologischer und Gesundheitssystem-Sicht. Die gesetzlichen Grundlagen sind in Deutschland mit der EU-Direktive 89/391/EWG, dem Arbeitsschutzgesetz und der Arbeitsmedizinischen Vorsorge klar. Internationale Grundlagen, wie die ISO31030 Leitlinie, nennen weitere fachliche Prämissen.

Abb. 1:    Digitales Impfmanagement in der arbeitsmedizinischen Praxis. Schematische Darstellung des vollständigen Impfmanagement-Prozesses in der Arbeitsmedizin von der Impfstoffbestellung und Lagerverwaltung über Impfstatusanalyse, indikationsbezogene Impfplanung (Beruf, Exposition, Reise) bis hin zur Dokumentation und Übertragung der Impfdaten in die elektronische Patientenakte (ePA). Quelle/Copyright: Erstellt mit ChatGPT beim Autor, basierend auf der Präsentation „Digitales Impfmanagement“ (Prof. Dr. med. Jörg Schelling)

Digitales Impfmanagement in der Arbeitsmedizin

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Impfungen sind Kern der arbeitsmedizinischen Prävention – doch Impfstatus, Indikationen und Auffrischungen gehen im Alltag leicht unter. Ein digitales Impfmanagement verknüpft Impfstofflogistik, indikationsbasierte Planung, Recall und Dokumentation (inkl. ePA) und macht Impfprozesse nachvollziehbar, effizient und rechtssicher.

Bei einer Entsendung ist der Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen und die notwendigen Impfungen anzubieten

Impfindikation bei Auslandstätigkeiten

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Die Empfehlungen der STIKO fokussieren primär auf Inlandsgefährdungen sowie den touristischen Individualschutz. Spezifische Gefährdungsprofile beruflicher Auslandstätigkeiten bleiben dabei oft unberücksichtigt, obwohl Berufs- und Umfeldgefährdungen hier verschmelzen. In der internationalen Arbeitsmedizin besteht an dieser Stelle eine Beratungslücke. Der vorliegende Artikel analysiert am Beispiel von Dengue und Chikungunya die Notwendigkeit einer erweiterten arbeitsmedizinischen Indikationsstellung bei Impfungen. Unter Berücksichtigung der STIKO-Öffnungsklausel, kumulativer Gefährdungen und der Qualität lokaler Versorgungsstrukturen wird aufgezeigt, wie Betriebsärztinnen und Betriebsärzte Gefährdungsbeurteilungen im Sinne der ArbMedVV und AMR 6.6 rechtssicher nutzen können, um unter anderem auch Berufskrankheiten (BK 3104) im Auslandseinsatz zu verhüten.

Abb. 1:   Wildlebender Hund in einem Außenbezirk von Saltillo

Fallbeispiel: Hundebiss in Mexiko

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Ein 40-jähriger Mitarbeitender eines Technologieunternehmens wurde 2024 in Mexiko auf dem Weg vom Firmengelände zu seinem Taxi von einem wildlebenden Hund gebissen. Die fachliche Betreuung im Rahmen des betrieblichen Case-Managements zeigte viele Herausforderungen bei einer ärztlichen Akutbehandlung im Ausland und ergab wichtige Erkenntnisse für die reisemedizinische Beratung.

Weltkarte der Arbovirosen (Quelle: AWMF 2025)

Arboviren im arbeitsmedizinischen Kontext

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Arbovirosen sind weltweit zunehmende, durch Arthropoden übertragene ­Virusinfektionen mit wachsender Bedeutung für die Arbeitsmedizin. Berufliche Expositionen, insbesondere bei Auslandsaufenthalten oder Tätigkeiten im Freien, erhöhen das Infektionsrisiko. Im Fokus stehen Prävention, Impfstrategien und individuelle Risikobewertung. Der Beitrag gibt einen praxisorientierten Überblick für die betriebsärztliche Beratung.

Tabelle 1:   Einteilung des Schweregrades nach WHO (Shomali u. Gotlib 2022)

Eosinophilie nach Auslands­aufenthalt – was tun?

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Eine Eosinophilie-Abklärung kann im klinischen Alltag eine diagnostische Herausforderung darstellen. Das ätiologische Spektrum umfasst allergische, infektiöse, inflammatorische und neoplastische Ursachen; auch Helmintheninfektionen – meist im Kontext eines Auslandsaufenthalts erworben – sind zu berücksichtigen. Dieser Beitrag bietet eine Orientierung zur Abklärung einer reiseassoziierten Eosinophilie mit dem Ziel der frühzeitigen Diagnosestellung und Vermeidung von Folgeschäden.

Checkliste für gelb kategorisierte Länder

Pflichtvorsorge bei Auslands­aufenthalten

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Welche reisemedizinische Vorsorge ist bei Dienstreisen ins Ausland verpflichtend – und wer entscheidet das und wie? Diese Unterlage zeigt praxisnahe Entscheidungswege auf Basis der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) und einer dynamischen Ampellogik (Grün/Gelb/Rot). Sie unterstützt Führungskräfte und Reisende dabei, Risiken systematisch zu bewerten, Pflichtvorsorge korrekt abzuleiten und die Vorbereitung inklusive Beratung, Impfungen, Reiseapotheke und Dokumentation transparent umzusetzen.

Abb. 1:    Hakenwurm in der Mikroskopie einer Stuhlprobe

Abdominalbeschwerden nach ­Tropenaufenthalt

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Bei und nach Tropenaufenthalten treten Abdominalbeschwerden deutlich häufiger auf. Spätestens wenn auch eine Eosinophilie im peripheren Blut vorliegt, muss eine parasitäre Ursache ausgeschlossen werden. Was hierbei zu beachten ist, wird anhand eines Fallberichts aufgezeigt.

Abb. 1:   Gefahrstoffe (aus: www.bfga.de/infothek)

Das neue Mutterschutzgesetz 2025 in der betrieblichen Praxis

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Der arbeitsrechtliche Mutterschutz ist für Unternehmen von zentraler Bedeutung, um die Gesundheit von Mutter und Kind zu schützen und zugleich eine möglichst störungsfreie Fortführung der Beschäftigung zu ermöglichen. Der folgende Artikel stellt die wesentlichen gesetzlichen Grundlagen und konkrete Handlungspflichten für den betrieblichen Alltag dar.

Auswirkungen einer nachhaltigen Förderung der Gesundheit der Mitarbeitenden – Längsschnittuntersuchungen von Tuomi u. Ilmarinen (1999); aus: Uhle u. Treier 2019, S. 169)

Best-Practice-Beispiele für Präventionsangebote im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM)

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Der Implementierung von präventiven Gesundheitsangeboten kommt im Betrieblichen Gesundheitsmanagement eine wichtige Rolle zu, um Langzeiterkrankungen und damit verbundene Ausfallzeiten für Mitarbeitende und Unternehmen möglichst frühzeitig zu vermeiden. Dabei gilt es, die individuellen und organisatorischen Belastungsfaktoren der Beschäftigten zu analysieren und passgenaue präventive Maßnahmen zu entwickeln. Die vorliegende ASU-Serie will in loser Abfolge Beispiele für die vielfältigen Lösungsansätze bieten.

Bei der Entsendung von Beschäftigten ins Ausland bleiben weiterhin die Fürsorgeverpflichtungen des Arbeitgebers nach § 618 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) bestehen

Absicherung von Auslandsreisen

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Die zunehmende Globalisierung auch in der Arbeitswelt bedingt in Teilen, dass Beschäftigte auch ins Ausland entsendet werden, um dort ihre Arbeitsleistung zu erbringen. Dies wirft aus Sicht des Arbeitgebers immer die Fragestellung auf, welche Maßnahmen in Bezug auf mögliche Erkrankungen im Ausland zu treffen sind und welche Absicherung bereits nach deutschem Recht diesbezüglich besteht. Nachfolgender Artikel erläutert die wesentlichen rechtlichen Begleitumstände bei der Entsendung von Beschäftigten ins Ausland.

Chronisch krank und trotzdem im Job – wissenschaftlich fundierte Hilfe für Betroffene & Unternehmen

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Mehr als ein Drittel der Erwerbstätigen in Deutschland lebt mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung. Viele von ihnen stehen regelmäßig vor der Frage: Arbeiten trotz Krankheitsgefühl oder krankmelden? Damit beschäftigt sich die AmiChoro.

ASU - Webinar: Arbeitsmedizinische Vorsorge - Digitale Anwendungen und telemedizinische Vorsorge

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Das Webinar am 10. Juni 2026 beleuchtet die neue Arbeitsmedizinische Regel AMR 3.4 und zeigt, wie digitale Anwendungen und telemedizinische Verfahren künftig in der arbeitsmedizinischen Vorsorge eingesetzt werden können. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis geben einen kompakten Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen, berichten von ersten Erfahrungen aus der Anwendung und zeigen anhand konkreter Praxisbeispiele die Potenziale digitaler Lösungen in der Arbeitsmedizin auf.

Abb. 1:    Tuberkuloseinzidenz pro 100.000 Einwohner in Deutschland in den vergangenen 30 Jahren (Quelle: RKI)

Beruflich erworbene Tuberkulose – Vorsorge an der Schnittstelle von ArbMedVV und IfSG

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Die Tuberkulose (TB) ist in Deutschland selten geworden. Dennoch haben Beschäftigte im Gesundheitswesen weiterhin ein erhöhtes Infektionsrisiko. Daher werden bei ihnen anlassbezogene Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt. Diese werden sowohl von der Verordnung für Arbeitsmedizinische Vorsorge (ArbMedVV) als auch vom Infektionsschutzgesetz (IfSG) vorgeschrieben. Um Doppeluntersuchungen zu vermeiden, sind enge Kooperationen zwischen den Betriebsärzten und -ärztinnen sowie den Gesundheitsämtern notwendig. Die entsprechenden Absprachen sollten vorab unabhängig von auftretenden Erkrankungen getroffen werden.

Gewalt im Arbeitskontext des Gesundheitswesens

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Gewalt gegenüber Beschäftigten im Gesundheitswesen ist längst kein Randphänomen mehr. In vielen Bereichen der medizinischen und pflegerischen Versorgung hat sich eine Entwicklung vollzogen, die Fachkräfte zunehmend belastet und auch für die Betriebsmedizin immer mehr an Bedeutung zunimmt. Während Gewalt früher als Ausnahme galt, berichten Mitarbeitende heute vielerorts von einer neuen Normalität: Beleidigungen, Bedrohungen, körperliche Übergriffe oder sexuelle Grenzverletzungen gehören für viele Beschäftigte inzwischen zum Arbeitsalltag.

Journal Information

Electronic ISSN
2363-4669

Print ISSN
0944-6052