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Belastungsbeurteilung bei Körperfortbewegung im Arbeitsalltag

Die Broschüre bietet praxisnahe Hilfestellungen zur Gefährdungsbeurteilung von Tätigkeiten, die körperliche Bewegung erfordern. Die Broschüre beschreibt, wie die Fortbewegung des menschlichen Körpers zu einem Arbeitsort oder an einem Arbeitsort - sei es ohne oder mit Hilfsmitteln - beurteilt und potenzielle gesundheitliche Risiken identifiziert werden können.

Die Belastungsart Körperfortbewegung umfasst Aktivitäten wie Gehen, Steigen, Klettern, Kriechen und Fahren mit Muskelkraft (z. B. Fahrrad). Die Höhe der körperlichen Belastung hängt von der Intensität der Bewegung und den individuellen Voraussetzungen, wie Fitness und Erfahrung, ab. Zu den typischen Tätigkeiten gehören unter anderem die Paketzustellung, Arbeiten an schwer erreichbaren Stellen oder das Fahren von Fahrrädern mit Unterstützung durch einen Elektromotor.

Die körperliche Belastung, besonders bei schweren Lasten oder intensiven Bewegungen, führt zu einer starken Beanspruchung zumeist großer Muskelgruppen und des Herz-Kreislauf-Systems. Dies geht vorwiegend mit Ermüdungs- und Erschöpfungszuständen einher. Zudem besteht eine erhöhte Unfallgefahr etwa durch Stolpern oder Stürzen, die zu Verletzungen führen kann. Die Ermittlung einer Beanspruchung erfolgt nach dem bewährten Vorgehen des Leitmerkmalmethoden-Inventars: Nach einem Basis-Check und einem Einstiegsscreening erfolgt die Bestimmung der Dauer und weiterer Merkmale mit der Leitmerkmalmethode "Körperfortbewegung".

Zur Pressemitteilung: https://www.baua.de/DE/Services/Presse/Pressemitteilungen/2025/03/pm08-25

Broschüre "Körperfortbewegung - Gefährdungsbeurteilung mit der Leitmerkmalmethode“: https://www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/Praxis/A118