Neueste ASU-Artikel aus der Wissenschaft © Foto: Universitätsklinikum Tübingen/Ulrike Wicke Das IASV feierte seinen 60. Geburtstag Leuchtturm für Prävention und gesunde Arbeit 28.11.2025 - Nähe zur Praxis, Exzellenz in der Forschung – und Modell für die Zukunft: Das Jubiläumssymposium des Instituts für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung (IASV) am Universitätsklinikum Tübingen zeigte: Wissenschaftlich fundierte und zugleich praxisnahe Arbeitsmedizin bleibt für gesunde Beschäftigung entscheidend. Risk of Hepatitis B Transmission by health care workers – a systematic review 28.11.2025 - Ein systematisches Review untersuchte das Risiko der Übertragung von Hepatitis B von medizinischem Personal auf Patientinnen und Patienten sowie die Frage, inwieweit existierende nationale Leitlinien sich auf wissenschaftliche Evidenz stützen können Auswirkungen der Legalisierung von Cannabis auf die Arbeitswelt in Deutschland: Aktuelle Entwicklungen und zukünftige Herausforderungen aus arbeits- und betriebsmedizinischer Sicht 28.11.2025 - Vor dem Hintergrund des seit April 2024 legalen Konsums von Cannabis zu Genusszwecken sollten die Auswirkungen des Cannabisgesetzes (CanG) auf den Berufsalltag in der Arbeits- und Betriebsmedizin untersucht, erste betriebliche Reaktionen dokumentiert sowie künftige Handlungsbedarfe identifiziert werden. Fatigue, Arbeitsbelastung und Gesundheitsrisiken bei Luftfahrzeugbesatzungen von (Ultra-)Langstreckenflügen – eine Übersichtsarbeit 31.10.2025 - Hintergrund: Mit der Erholung des internationalen Luftverkehrs nach der COVID-19-Pandemie nehmen (Ultra-)Langstreckenflüge ((U)LR) mit Flugzeiten über 16 Stunden wieder zu. Diese Flüge stellen die Besatzungsmitglieder vor besondere arbeitsmedizinische Herausforderungen. Fatigue gilt dabei als zentraler Risikofaktor für Leistungseinbußen und gefährdet somit auch indirekt die Flugsicherheit. Weitere Meldungen zu "Wissenschaft" Neueste ASU-Artikel aus der Praxis Glückwünsche an ASU 28.11.2025 - Das ASU-Team selbst gratuliert ASU und bedankt sich an dieser Stelle bei allen Autorinnen und Autoren, Redaktions- und Beiratsmitgliedern, Kooperations- und Verbandspartnern und natürlich allen Leserinnen und Lesern, ohne die es ASU nicht gäbe! Lassen wir unsere Leserinnen und Leser selbst zu Wort kommen: © © Alexander Ziegler Das InfektInfo Nr. 90: Ein wichtiger Baustein zum Schutz von Bundeswehrangehörigen vor durch Zecken übertragenen Krankheitserregern 28.11.2025 - Mit derzeit rund 264.000 Angehörigen ist die Bundeswehr einer der größten Arbeitgeber Deutschlands. Aufgrund des Berufsbildes von Soldatinnen und Soldaten haben diese – aber auch eine nicht unerhebliche Anzahl an zivilen Bundeswehrangehörigen – ein erhöhtes Risiko, sich mit einer durch Zecken übertragenen Infektionskrankheit anzustecken. Im Rahmen der Prävention ist es eines der Ziele des Sanitätsdienstes der Bundeswehr, Bundeswehrangehörige über die von Zecken ausgehenden Risiken sowie effektive Schutzmaßnahmen zu informieren. In Kombination mit dem Merkblatt Zecken und einem Beitrag im Online-Magazin YNSIDE, stellt das hier vorgestellte InfektInfo Nr. 90 einen wichtigen Baustein des Kommunikationskonzepts zur Risikovermeidung dar. © Foto: DGUV/Heiko Laschitzki „Prävention ist eine Investition in Menschen und Betriebe“ 28.11.2025 - Dr. Stephan Fasshauer ist neuer Hauptgeschäftsführer des Spitzenverbandes der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV). Wir sprachen mit ihm über seine neue Aufgabe, die Bedeutung von Prävention für Wirtschaft und Gesellschaft und die Rolle von Betriebsärztinnen und Betriebsärzten für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. © Foto: Christopher Heine 70 Jahre MAK-Kommission: Wegbereiter für gesunde Arbeitsplätze 28.11.2025 - In diesem Jahr feiert die Ständige Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der Deutschen Forschungsgemeinschaft, besser bekannt als MAK-Kommission, ihr 70-jähriges Bestehen. Ein beeindruckendes Jubiläum, das uns dazu einlädt, die essenzielle Arbeit dieser Institution zu würdigen, die seit sieben Jahrzehnten maßgeblich zur Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz in Deutschland beiträgt. Die MAK-Kommission ist ein unverzichtbarer Pfeiler des Arbeitsschutzes. Ihre wissenschaftlich fundierten Empfehlungen und Grenzwerte für gesundheitsgefährdende Stoffe sind die Grundlage für Präventionsmaßnahmen und Schutzvorschriften in zahlreichen Branchen. Dies ist das Ergebnis der engagierten Arbeit von Expertinnen und Experten aus den unterschiedlichsten Disziplinen – von der Toxikologie über die Arbeitsmedizin und Chemie bis hin zur Pathologie und Messtechnik. Leistungsminderung am Arbeitsplatz als Folge sexueller Funktionsstörungen 28.11.2025 - Schädigungen der für das Sexualleben wichtigen Nerven- und Gefäßstrukturen können zu Angstzuständen, Depressionen, sozialen Phobien sowie Einschränkungen des Selbstwertgefühls und der Identität führen und so die Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz mindern. Dies belastet betroffene Patientinnen und Patienten wesentlich stärker als in der betriebsärztlichen Praxis wahrgenommen wird. Harnröhrenstriktur 28.11.2025 - Eine der Ursachen für Beschwerden beim Wasserlassen (Blasenfunktionsstörung) beim Mann sind Harnröhrenstrikturen. Sie können durch Reizungen und Verletzungen jeglicher Art verursacht werden. Typische Frühsymptome sind abgeschwächter, geteilter oder streuender Harnstrahl. Später können zum Beispiel Pollakisurie, Nykturie, oder verstärkter Harndrang auftreten. Diese Beschwerden führen mitunter zu erheblichen Beeinträchtigungen sowie zum Verlust von Arbeitsplatzmöglichkeiten. Störungen der Blasenfunktion – Tabu-Thema, auch für die Arbeitsmedizin? 28.11.2025 - Blasenfunktionsstörungen haben ab dem 40. Lebensjahr eine Prävalenz von bis zu 40 %. Die vielfältige Ätiologie erfordert eine umfassende und qualifizierte Differenzialdiagnostik. Blasenfunktionsstörungen können zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität, einer geringeren Arbeitsleistung und erhöhten Fehlzeiten am Arbeitsplatz führen und erfordern gegebenenfalls eine Umgestaltung des Arbeitsplatzes beziehungsweise eine Änderung der beruflichen Tätigkeit. © Foto: Theron/peopleimages.com- stock.adobe.com Unfallbedingte Querschnittlähmung und Harnblasenkarzinom 28.11.2025 - Das Harnblasenkarzinom ist bei Querschnittgelähmten eine seltene, aber typische Langzeitfolge. Diese kann unter Abwägung der in der Matrix angegebenen Kriterien als Unfallfolge anerkannt werden. Derzeit ist kein Screening zur Früherkennung möglich. Daher ist bei ungewöhnlichen Symptomen eine rasche Abklärung anzustreben. Das Mesotheliom der Tunica vaginalis des Hodens – eine präoperativ meist nicht gestellte Diagnose 28.11.2025 - Mesotheliome im Bereich der Tunika vaginalis des Hodens, einer Ausstülpung des Bauchfells, sind meist histopathologische Zufallsbefunde bei Operationen, die unter Verdachtsdiagnosen wie Hydrozele, Spermatozele oder unklare Raumforderung im Skrotum durchgeführt wurden. Diese Tumoren, die auch unabhängig von anderen asbestbedingten Erkrankungen auftreten können, sollten in einem Zentrum mit Erfahrung in der Checkpoint-Inhibitor-Therapie von Mesotheliomen vorgestellt werden. Minderung der Erwerbsfähigkeit bei BK-bedingten Tumoren der harnableitenden Wege (insbesondere BK 1301, BK 1321) 28.11.2025 - Die Basis-MdE bei BK-bedingten Tumoren der harnableitenden Wege (insbesondere BK 1301, BK 1321) berücksichtigt die durch die Tumorerkrankung bedingte nicht-pathologische Anpassungsleistung (psychoonkologische Komorbidität) bezogen auf Tumorstadium und histopathologisches Grading sowie kurzfristige, passagere Therapiefolgen, wie zum Beispiel Harnwegsinfektionen und Harnblasenfunktionsstörungen. Sie hat sich für die Einschätzung der MdE bei Tumoren der ableitenden Harnwege als qualifizierter Erfahrungssatz bewährt und vereinfacht das Verwaltungsverfahren. Berufskrankheiten in der Urologie 28.11.2025 - Berufskrankheiten (BK) betreffen auch die Urologie, wobei am häufigsten Tumoren der ableitenden Harnwege durch aromatische Amine (BK 1301) oder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (BK 1321), Nierenzellkarzinome nach Exposition gegen Trichlorethylen (BK 1302) und Mesotheliome der Tunica vaginalis testis nach Asbestexposition (BK 4105) auftreten. Diese Tumoren können bei entsprechender, ausreichend hoher beruflicher Exposition als Berufskrankheit anerkannt und entschädigt werden. Berufskrankheiten und Unfallfolgen im Fachgebiet Urologie 28.11.2025 - Urologie und Arbeitsmedizin haben eine Reihe von Berührungspunkten. In einer großen Tabelle wird im Folgenden für die Betriebsärztin und den Betriebsarzt ein kompakter Überblick gegeben. Zudem wird gegebenenfalls auf eigene Beiträge beziehungsweise eine Übersichtsarbeit in diesem Heft verwiesen. Ergänzend wird praxisrelevante Literatur zitiert. Zukunftsthemen der Arbeitsmedizin 28.11.2025 - Die AG Next Generation der Deutsche Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin (DGAUM) beschäftigt sich mit Zukunftsthemen der Arbeitsmedizin und kümmert sich um die Nachwuchsförderung. Die ASU-Reihe „Next Generation“ gibt einen Einblick in die AG-Arbeit, indem zentrale Themen und Projekte vorgestellt werden. Mitglieder sowie Expertinnen und Experten schildern ihre Erfahrungen und präsentieren Ideen und Lösungsansätze. Neues zum Impfen – aus Theorie und Praxis 2025 (in Kooperation mit der DGAUM) 13.11.2025 - ASU-Webinar: Neues zum Impfen – aus Theorie und Praxis 2025 (in Kooperation mit der DGAUM) vom 30.04.2025 Arbeitsplatz Flughafen – eine Kleinstadt mit vielen verschiedenen Berufsgruppen 31.10.2025 - Flughäfen stellen häufig „Kleinstädte“ mit mehreren tausend Arbeitsplätzen dar. Je nach Flugbetriebszeiten sind Schicht- und teilweise Nachtarbeit, die Regel. Hohe Passagieraufkommen und dabei entstehender Zeitdruck, internationale Kontakte und hohe Sicherheitsstandards prägen die unterschiedlichen Arbeitsplätze von Pilotinnen und Piloten, Flugbegleiterinnen und -begleitern beziehungsweise Kabinenpersonal, Technikerinnen und Techniker sowie Wartungs-, Luftverkehrskontroll- und Bodenpersonal. Weitere Meldungen zu "Praxis" Journal Information Electronic ISSN2363-4669 Print ISSN0944-6052